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Die Haard liegt in der nördlichen Randzone des Ruhrgebietes. Mit einer Gesamtwaldfläche von ca. 5.500 ha ist die Haard neben der Hohen Mark das größte geschlossene Waldgebiet dieser Region und für die Bevölkerung des Ballungsraumes ein ganz bedeutendes Ausflugsziel. Der im Süden gelegene Stimberg bildet mit 157m. ü. NN die höchste Geländeerhebung und ist mit seinen Quarzitbänken eine Attraktion . Darüber hinaus prägen charakteristische Trockentäler das Landschaftsbild. Aufgebaut wird das Hügellland durch die aus dem Erdzeitalter der Oberkreide stammenden "Halterner Sande". Die überwiegend sandigen Böden sind meist trocken, nährstoffarm und sauer. Einst bekleideten reine Eichen- und Buchenwälder dieses Gebiet zwischen Emscher und Lippe. Heute dominieren ausgedehnte lichte Kiefernwälder die Haard. Daneben findet der Besucher hier noch einige größere Birken- , mittelalte Roteichen- und vereinzelt ältere knorrige Eichenbestände. In den letzten 20 Jahren wurden viele Buchen- und Eichenkulturen angelegt, die die Zielsetzung der RVR Förster verdeutlichen, den Anteil standortsgerechter Laubwälder langfristig zu erhöhen. Wanderung ca. 20 km mit Rucksackverpflegung. Anschließend Grünkohlessen in Dülmen in der Gaststätte „Am Koppelsteen“.
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