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Die Klettergruppe in der Schweiz

Andreas Hanisch hatte sich bei der Planung der diesjährigen Kletter-Tour ein ihm bekanntes Ziel ausgesucht: Die Wiwanni-Hütte im Berner Oberland! Eine kleine, gemütliche, allerdings nicht sehr komfortable Unterkunft für unsere acht Teilnehmer, zwei davon aus der Sektion Dortmund. Aber wer will schon Komfort, wenn man solche Klettermöglichkeiten hat und sonst nur den Teuto gewohnt ist?

Am ersten Tag reichten die Klettergärten in der Nähe aus, um uns an die alpine Luft zu gewöhnen. In den nächsten zwei Tagen suchten sich die Paarungen (ein versierter „Vorsteiger“ mit je einem nicht so erfahrenen Partner im Schlepptau) Routen mit Mehrseillängen-Aufstiegen aus, zum Training für den „großen Tag“, bei den Bergsteigern heißt das „Gipfeltag“.

Wie auch immer, der war nun am Donnerstag gekommen und das erste Mal war das Wetter optimal. Vier Leute wollten die Adler-Route, und die anderen Vier den Ostgrat zum Wiwanni-Horn klettern. Beides großartige Touren, die Adler-Route etwas schwieriger, der Ostgrat dafür länger, und – man glaubt es kaum - beide Team`s trafen gleichzeitig nach sechs Stunden am Ausstieg beider Routen ein! Dann noch die Turnerei über den Gipfelgrat (die meisten fanden es sehr schön, aber Judith meinte, sie sei doch keine Seiltänzerin!) bis zum Kreuz, dann konnten alle relaxen, sich über den Erfolg freuen, die Aussicht genießen und sich mental auf den auch nicht ganz so leichten Abstieg vorbereiten.

Am nächsten Tag haben wir dann einen Ortswechsel vorgenommen und sind ins Turtmanntal gefahren. Dort haben die Kletterexperten bewiesen, dass sie auch Hochtouren gehen können! Am Samstag standen alle auf dem 3870m hohen Brunegghorn. Ebenso anstrengend war sonntags der Aufstieg über den Turtmanngletscher zur Tracuit-Hütte, Ausgangspunkt für die Besteigung des Bishorns. Leider war dann schlechtes Wetter, so dass nur drei der ganz „Harten“ das Ziel trotzdem erreichten. Schade, ist doch das Bishorn ein Vorgipfel vom Weisshorn, und dieses konnte man in seiner ganzen Erhabenheit von dort oben bewundern!

Aber abends beim Abschiedsbier waren sich alle einig, dass Andreas eine sehr schöne Tour geplant hatte und die Teilnehmer dazu beigetragen haben, dass sie auch wirklich sehr schön geworden ist.

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