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Mit Kindern in Lechtal

Im Juli letzten Jahres machten sich sieben Kinder und sieben Erwachsene auf den Weg ins Lechtal.

Für drei Tage bezogen wir in der Leutkircher Hütte – 2.261m – Quartier. Den Aufstieg aus St. Anton am Arlberg erleichterten uns die Kapall- und die Gampenbahn. Das Wetter war klasse und wir ließen uns von der Sonne verwöhnen.

Der Empfang auf der Hütte war so herzlich wie der gesamte Aufenthalt. Wir fühlten uns sehr wohl.

Am zweiten Tag ging es zum Stanskogel – 2.757m -, dessen Gipfel fünf kleine und vier große Wanderer erreichten.

Am nächsten Tag besuchten wir den „liegenden Elefanten“, eine Art Hochplateau mit einem kleinen Teich. Die Kinder versuchten mit wachsender Begeisterung und unterschiedlichem Erfolg, Kaulquappen mit den Händen zu „fangen“. Auf Hin- und Rückweg lud ein Schneefeld zum Toben ein.

Es ging am vierten Tag zum Kaiserjochhaus – 2.312m – hinüber. Das gute Wetter blieb uns treu, obwohl einige Wolken aufgezogen waren. Der Höhenweg war sehr abwechselungsreich. Kurz vor der Hütte mussten wir noch über einen kleinen Gipfel. Auch hier gab es seilversicherte Stellen.

So gastfreundlich wir auf der Leutkircher Hütte verabschiedet wurden, so unfreundlich erging es uns auf dem Kaiserjochhaus. Planänderungen (von Halbpension auf Essen „à la carte“) waren nicht machbar. Wir sollten ein enges 13-Personen-Lager beziehen, obwohl eine Tür weiter ein Lager für 16 Leute frei war. Auf unsere Nachfrage hin durfte dann eine von uns in das größere Lager „ausziehen“. Auch die Qualität des Essens stand kaum im Verhältnis zum Preis. Na ja, wenn wir das alles vorher gewusst hätten,…

Außerhalb der Hütte ging es uns gut. Am Donnerstag entschieden wir uns für den Malatschkopf – 2.388m -. Nach einem kleinen Grat erwartete uns eine schöne Kletterei, abgesichert durch eine Kette. Die Kinder hakten sich ein und gemeinsam erreichten wir den Gipfel.

Zur Mittagszeit waren wir zurück auf der Hütte. Nach einer ausgiebigen Pause gingen wir in Richtung Kaisers. An einem Bach übten sich Linus und Jürgen im Dammbauen, mit tatkräftiger Unterstützung aller Kinder.

Unser vorletzter Tag führte uns auf den Grießkogel – 2.581m-. Abgesehen von zwei Kletterstellen erwartete uns viel Schutt und Geröll.

Auch an diesem Tag erhielten wir die Vorsuppe der Halbpension zur Mittagszeit.

Nachmittags kletterte die Hälfte unserer Gruppe, bevor wir unseren Damm noch einmal besuchten. Die entstandene Badewanne lud den einen oder die andere zu einem (besonders warmen) Bad ein.

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Das abendliche Abrechnen wurde noch eine Aktion für sich. Der Wirt und wir waren uns in einigen Punkten nicht einig, doch wir zogen den Kürzeren. Unserer Meinung nach war der Wirt nur auf Geld aus; die Zufriedenheit seiner Gäste interessierte ihn nicht im Geringsten.

Nachts gab es das schon seit Tagen angekündigte Gewitter. Dadurch wurde der Abstieg nach Pettneu ordentlich rutschig, denn steil genug war er auch so schon.

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Um 13:00h erreichten wir Pettneu. Einige fuhren mit dem Taxi nach St. Anton, um die Autos zu holen. Unsere schöne Woche war leider wieder mal viel zu schnell vorbei.

Unsere Gruppe bestand aus: Franz (Führer), Elisabeth und Lea, Linus und Lara, Angela und Tristan, Andrea und Jonas, Jürgen, Steffi, Katja, Lukas und Alexander.

Steffi Keen

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